19. Jahrhundert

 

Holzweiler in preußischen Zeiten

 

1814: Alliierte Truppen beseitigen die französische Fremdherrschaft.

 

1816: Neuordnung der preußischen Verwaltungsbezirke. Holzweiler wird erneut der Bürgermeisterei Immerath zugeschlagen. Der Traum von der Selbständigkeit wird nicht erfüllt.

 

1825: Große Unruhe in Holzweiler. Die erzbischhöfliche Behörde in Köln verbietet die Aufzüge der Schützen. Die Kirche versucht darauf hin das Königssilber der Bruderschaft zu verkaufen. Durch den Widerstand der Bruderschaft und der Bevölkerung kann dies jedoch schließlich verhindert werden.

 

1847: Holzweiler wird endlich selbständige Einzelgemeinde in der Bürgermeisterei Immerath

 

1855: Gründung eines Kirchenbauvereins zur Errichtung einer neuen Pfarrkirche. Pfarrer Freybeuter hatte damals in seinem Testament den Grundstock für den Neubau gelegt, war jedoch nicht mehr zur Ausführung gekommen. Sein Nachfolger, Pfarrer und Landdechant Peter Bono begann mit dem Bau dieser neuen Kirche. Der Neubau war damals notwendig geworden, weil der kleine Bau der alten die Gläubigen nicht mehr fassen konnte und viele sonntägliche Gottesdienstbesucher den Gottesdienst vor den geöffneten Kirchentüren feiern mussten.

 

 

1861: Am 10. Juni wird die neue Kirche durch den Kölner Weihbischof Baudri geweiht. Der Turm fehlt noch und soll später angebaut werden.

 

 

 

 

1866: Die Celitnnen aus Düren gründen in einem Nebengebäude des Holzweiler Hofes ein “Klösterchen”, welches 1870 durch einen stattlichen Neubau (am Standort der heutigen Turnhalle) ersetzt wird

 

1889: Nach dem Abzug der Celitinnen beginnen die Franziskanerinnen aus Olpe mit ihrer für den gesamten Ort segensreichen Tätigkeit im Holzweiler Kloster.